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Eines meiner ersten Stücke. Hier habe ich noch fast ausschliesslich mit Papier gearbeitet. So waren auch schnell Monate! an Arbeit vergangen. Lediglich in die Vertiefungen bin ich mit einer biegsamen Welle vorgedrungen. Da aber die Korrektur der Macken derart maschineller Hilfsmittel mehr Zeit benötigt als an der Form gewonnen wird, habe ich dieses Werkzeug schnell wieder verbannt. Durch das Schleifen von Hand kann man jedoch sehr gut den Verlauf der Maserung beobachten und an entscheidenden Stellen vorsichtig dosieren. Man ist allerdings auch stark in der Form eingeschränkt und die Hände und Finger leiden doch erheblich. Auch der Verbrauch an gutem Schleifpapier nimmt unüberschaubare Dimensionen an. Es setzt sich sofort zu, da das Holz sehr ölhaltig, hart und dicht ist. Ins Wasser geworfen sinkt es sofort!
Inzwischen wird die Vorarbeit mit Hohlbeiteln und Raspeln besorgt. Aber auch die so geschaffenen Objekte haben mindestens 5 komplette Schleifdurchgänge hinter sich: Korrekturen mit 60er, Einebnen mit 80er, danach 120er, 240er und zuletzt 400er Körnung. Als Finish nehme ich Sesam- oder Walnußöl, danach wird noch kräftig poliert. Je nach Feinheit des Objekts dauert der Schleifvorgang erheblich länger als das eigentliche Schnitzen. (English scroll down)
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